reflections

klammern an dem, was man besitzt. furcht haben, das zu verlieren, was man schätzt oder lange zeit geschätzt hat. und traurig sein, wenn man es verliert - ist es nicht menschlich?

schmerz, leiden, elend und melancholie - auch das sind essentielle seiten des lebens. sie machen das leben vollkommen - nicht perfekt, sondern wirklich nur vollkommen. 

inmittendrin sich befindend, ist es schwierig, die absolut korrekte eintscheidung zu treffen. hoffnung, eine schöne, positive sache, die uns das leben schenkt, die jedoch auch vernichtend ist. vernichtend, wenn sie sich als hoffnungslos nach langer zeit der hoffnung herausstellt. vernichtend für das eigene angebrochene herz, das die hoffnung wohl endültig für immer verloren hat. und stark - wie eine bombe einschlagend und alles vernichtend, zu fehlentscheidungen führt.

ich war seit frühester kindheit von verlustängsten geprägt. habe stets gelernt, die vorhandenen schätze des lebens wertzuschätzen und dankend anzunehmen, war nie ein kind des überflusses.  aber nun bin ich wie ein klammeraffe und erkenne mich nicht wieder.

4.12.08 23:33

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