reflections

Gedanken ordnen...

Herzlich willkommen, grauer Winter, grauer Himmel und Trübseligkeit.

Ist es zutreffend, dass sich ein Mensch so derartig vom Klima  beeinflussen lässt, in seinen Emotionen und der Entstehung von Melancholie?

Empfinde ich alles, was mich einst traurig gemacht hat, nur zu dieser Zeit als besonders erschwerend, oder ist es die Summation der vielen Faktoren, die alle in unwahrscheinlicher Geschwindigkeit und Menge auf mich herabrieseln? 

Ich habe keinen Halt. Ich habe so wahnsinnig keine Ahnung, wie mein derzeitiges Leben zu funktionieren hat. Ich brauche eine Bedienungsanleitung, dringend, beötige die Essenz, die befreiend auf einen im Loch einsitzenden Menschen wirkt. Brauche Vergessen, Verzeihen, und noch vieles mehr.

 Momentan ist das Leben nicht das, was ich mir vom Leben wünsche, nein, nicht annähernd.

Wenn ich mein Leben reflektiere, wenn ich über Vergangenes nachdenke, macht es mich traurig, muss ich weinen. die Wunden der vergangenen Zeit, die Geschehennisse, die mich geformt haben und zu dem menschen gemacht haben, der ich jetzt bin, sind tiefe Löcher in meiner Seele, die ich niemals werde stopfen können. Niemand hat jemals vermocht, die Vergangenheit umzukehren, die Welt perfekt laufen zu lassen, und dennoch lebe ich in einer Welt, die voller Normalität, voller lächeln und glücklichkeit ist. und ich mittendrin, angepasst.

 nein, es geht nicht anders. so muss es sein...


27.11.08 16:53

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