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Fehler

Ein Fehler ist stets, zu denken, alles würde problemlos laufen, und nichts sei zu befürchten.

Ein Fehler besteht darin, sich sellbst im sicheren Bereich zu sehen, ohne die lauernden Gefahren in der unmittelbar kommenden Zeit zu beachten.

Nicht wertzuschätzen, was man hat. sondern zu weinen, wenn man es einmal verloren hat. und dem nachzuweinen, was bereits in weiter ferne verschwunden ist, und nicht an dem einzig verbliebenen festzuhalten, sondern es auch fortziehen zu lassen, bisdann man schlussendlich allein und ohne HAbseligkeiten und Goldwerte dasteht.

Jenes zu verschreien, was am meisten wertzuschätzen sein sollte. Das zu verleugnen, was einen gegenüber die meiste Ehrlichkeit rüberbringt. Und zu hassen, was unabänderlich zu einem gehört.

Alles Fehler, die Konsequenztragend sind.

Fehler, aus denen ich nicht lerne. die ich nicht realisiere, und mir mein Herz blutig zerreißen.

1 Kommentar 16.1.08 17:43, kommentieren



16.01.08 - Alltagsgeschwafel

Das Semester ist so gut wie zuende. Meine Leistungen nicht hervorragend, aber im akzeptablen Bereich.

Dennoch drängt sich mir der Gedanke auf, dass ich hätte viel mehr tun können, dass ich ein Versager ohnegleichen bin.

Hinzu kommt die verdammte Sache mit dem Ftinessstudio. Ein schuldenberg von über 700 Euro, den ich auf 480 Euro heruntergehandelt habe. gut, aber nicht gut genug, wie es immer ist bei mir...

Der perfektionistische Drang, aber die Unfähigkeit diese zu realisieren. Die Ohnmacht gegenüber mein Leben, die Unsicherheit und das fehlende Glück, das ein tiefes Loch in mein Leben reißt, all das macht mir in diesen Tagen zu schaffen.

Die Erkältung verfolgt mich seit diesem Wochenende und ist nicht dabei, abzuklingen. ein Weißheitszahn muss gezogen werden. Ich muss 100 Euro im Monat sparen, um wenigstens ein Klein bisschen reserven zu haben. und außerdem schwebe ich mit beiden füßen in der Luft, weiß weder ein, noch aus.

All die Pflichten, von denen ich mich erlösen muss, vor denen ich mich erneut in die kackverdammte Essstörung flüchte. Wo ich genau weiß, dass sowohl Magersucht, als auch Bulimie mein Leben wohl letzten Endes zerstören werden.

Ich vermisse den Halt meiner Familie. vermisse den liebevollen Vater, der zu einem Geldgeilen Geizhals mutiert ist und sich mit seiner Ische vergnügt. vermisse Emotionen, zu lachen und zu weinen, wegen banalen sachen und nicht aus Unsinnigkeiten des Lebens.

Denn das Leben an sich sollte nicht für unsinnig gehalten werden.

16.1.08 18:48, kommentieren



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