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Rosarot verliebt

Rosarot verliebt. 
01.12.07 - mein Gemütszustand.

Ein rosenfarbnes Blütenmeer
von zartem Seidenduft umhüllt.
Blätter wehen im Wind umher,
von Glückseligkeit erfüllt.

Marmorfarbne Rosenmauer
mit Lebendigkeit bestückt.
Spatzen in ihrn Schlafgemächern
die sie liebevoll geschmückt.

Die Luft ist voller Liebesdüfte
Wesen Hand in Hand,
werfen mit Liebe durch die Lüfte
wandeln liebend durch das land.

Über Fels und Quell und Dorngesträuchern
kein Hindernis bekannt.
Nichts kann die Seele so bereichern
wenn sie die Liebe überrannt.

2.12.07 20:33, kommentieren



02.12.07

1. Advent.

Langsam neigt sich das jahr seinem Ende hin, und als resümmierender, reflektierender mensch werde ich der finalen Zeit dieses turbulenten Jahres eine besondere Anerkennung schenken.

Das Jahr, das alles veränderte, oder so ähnlich.

zumindest lernte ich meinen jetzigen Freund kennen und lieben. am 04.10. wurden wir ein Paar, und ich wurde ein glücklicher mensch. zumindest begab ich mich auf dem wege dorthin. nun mich im finalen sprint befindend.

Mein Leben ist nun nicht mehr leer, sondern mit Liebe und Freude ausgefüllt. Meine Literarische Kreativität leidet leider darunter. da ich schon immer nur fähig war, etwas gescheites zu papier zu bringen, wenn ich melancholischer Stimmung gewesen bin...

vielleicht wirds auch. Rosarot verliebt. bin ich. und werde es lange lange bleiben

3 Kommentare 2.12.07 20:43, kommentieren

17.12.07

Heute ist Montag, und in mir ist einiges im Ungleichgewicht.

Am Mittwoch wurde ein Weisheitszahn herausoperiert, welches sich als sehr heikel herausstellte, weil ich bis heute von schmerzen und fieber aufgrund der Entzündung geplagt bin.

Manchmal denke ich, dass mich das Leben besonders hart getroffen hat. werde depressiv, vor lauter Leistungswillen aber Leistungsunfähigkeit. Diese Spanne zwischen beiden stellt eine herrliche Leere dar, die meine Seele strapaziert.

ICh habe seit tagen nicht mehr aktiv und produktiv für die Schule lernen können - und das, obwohl gleich eine Klausur ansteht, sowie morgen auch. Mit dem Lernstoff fühle ich mich gerade überfordert, und mein Leistungszwang zwingt mich, zu verzweifeln. aber ich weiß ja, aus erfahrung, dass jede heikle Situation überwunden werden kann, und das mit dem Vergehen der Zeit sich alles wenden und drehen kann, auf beliebige Weise, und man selber hat das Schicksal in der Hand.

Nun...da ich ja krank bin, habe ich und werde ich auch, genießen, sich einfach in den weichen Boden sacken zu lassen, und mich vom Leben führen zu lassen, nicht andersherum.

Erneut fühle ich mich wie ein kleines mädchen, all der verantwortung und Lebenspflichten entleichtert. aber ich kann nicht freihals lachen. weil der Zwang mich beherrscht, oder gewisse andere Aspekte im Leben mein Zwangsverhalten, Perfektionismus am Leben halten und nähren... und so bin ich zu schwach, um aktiv dagegen anzukämpfen.

Habe viel an Tiefe verloren. all die vorigen Texte kommen mir so fern und wie von fremder Hand geschrieben vor - ich fühle mich unwahrscheinlich flach und oberflächlich momentan.... wie soll ich auf Gefühle im allgemeinen eingehen, wenn ich meine eigenen noch nicht einmal zu bewältigen weiß?!

Nur noch 5 Tage bis zu meiner Abreise nach Peking, wo ich die gesamten Weihnachtsferien verbringen werde.  was mich dort erwartet ist auch ungewiss...all die traumatischen Ereignisse von meiner tragischen Familie, das Zerbrechen und Unmut, der Beginn meiner Essstörungskarriere - all das.

Aber ich bin dennoch froh, auch dort ein wenig verantwortung abgeben zu können. das erste mal seit monaten mit einem meiner eltern zusammen zu wohnen, und mir den Tag von ihnen vorleben zu lassen. eine Existenzpause, die mir Kraft schenken soll, eigenständigkeit und Eigenverantwortung  weiterhin und für alle Ewigkeit zu übernehmen.

allen schonmal ein Frohes Fest!!

1 Kommentar 17.12.07 11:42, kommentieren

19.12.07

Die tage sind gezählt, bis das jahr vorüber ist.

nachdem sich meine mutter im flugdatum geirrt hat, fliege ich schon morgen. wie ich mich dabei fühle, ist ungewiss. und gerade diese ungewissheit ruft reaktionen in meiner psyche hervor, die sie sich bei zeiten der unsicherheit etabliert hat.

die ganze zeit schwebe ich, und das einzige, was mich nicht ins unendliche davon schwirren lässt, ist das essen. ein gewicht am fußgelenk, oder der boden unter meinen füßen? meine essstörung lässt mich wieder einmal verzagen...

die gedanken in meinem kopf sollte von pflichten gefüllt sein, die ich vor der abreise noch unbedingt zu erledigen habe. der schutzmechanismus jedoch sagt mir, dass nur das essen und die angst davor in einem entfremdeten land das wichtigste ist. ich male mir aus, wie es aussehen wird. was ich essen werde. und wie ich mit dem essen dort umgehen werde. seit langem bin ich nicht mehr beim essen kontrolliert worden - ich wohne ja auch allein, und hab es nicht mehr nötig. weil ich meinen körper seit geraumer zeit nicht mehr quäle und trieze.

ich möchte dünn sein, zerbrechlich. alle menschen sollen mir anerkennung schenken, wie ich meine schweren einkaufstüten schleppe, und meinen einsamen alltag meistere... dieser wunschgedanke, den ich eigentlich abgeschrieben habe.

naja, ich mach mich mal an die pflichten. die habe ich nämlich auf papier gebracht, damit ich nicht noch mehr versaue...

frohes fest im vorraus!!

19.12.07 12:03, kommentieren

23.12.07

ich halte es verdammte scheisse nochmal nicht mehr aus hier in dieser irrenfamilie...

jedes jahr das gleiche, ich hasse die welt und mich dazu. wuensche mir, nicht zu existieren. bin ueberfluessig und viel zu gesund...

23.12.07 14:59, kommentieren



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